Selten gibt es von Anfang an eine fertige Idee.
Oft ist es ein einzelner Gedanke, eine bestimmte Stimmungslage oder ein besonderes Detail, welches in Erinnerung verbleibt.

Dies kann ein Foto, eine Zeichnung, eine Farbkombination oder auch ein unvoreingenommenes, ergebnisoffenes Brainstorming mit künstlicher Intelligenz sein.
Nicht als Ergebnis, sondern als Ausgangspunkt.

Die Gestaltung bei KIvoir erfolgt nicht in einem linearen Prozess.
Elemente werden kombiniert, übereinandergelegt, verworfen oder in neuer Weise gestaltet.
Ein Fragment trifft auf ein anderes.
Formen verschmelzen, Bedeutungen verschieben sich.

Die KI liefert dabei Möglichkeiten: Varianten, Richtungen, Alternativen.
Sie öffnet Räume, in denen gedacht und ausprobiert werden kann.
Aber sie entscheidet nicht.

Der eigentliche Arbeitsbeginn liegt im nachfolgenden Schritt, welcher die Auswahl, Reduktion und Weiterentwicklung umfasst.
Unter Zuhilfenahme digitaler Werkzeuge, Erfahrung und gestalterischen Urteilsvermögens wird ein klassischer Ansatz verfolgt.

Ein Motiv gilt als fertiggestellt, sobald es seine Wirkung entfaltet.
Nicht, wenn es maximal ist.
Nicht, wenn es technisch möglich ist.
Sondern wenn Idee, Form und Haltung eine Synthese eingehen.

Gestaltung entsteht demnach nicht durch ein Werkzeug, sondern vielmehr durch einen Prozess.

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